Ein Zweifamilienhaus zu bauen, kann einige Vorteile bieten. Denn wie der Name schon vermuten lässt, entstehen hierbei zwei voneinander getrennte Wohnungen. Häufig wird dabei eine Wohneinheit vom Eigentümer bewohnt, während die zweite Einheit vermietet wird. Immer beliebter wird das Zweifamilienhaus aber auch als Mehrgenerationenhaus.

Klassisches ZweifamilenhausDas Zweifamilienhaus mit Einliegerwohnung

Die Einliegerwohnung ist der Klassiker, wenn es um die Planung von Zweifamilienhäusern geht. Historisch gesehen besaßen vor allen Dingen Gutshöfe schon immer Nebenwohnraum für Arbeiter. Nach dem zweiten Weltkrieg war Wohnraum in Deutschland knapp, weshalb Hauseigentümern im ersten Wohnungsbaugesetz sogar vorgeschrieben wurde, neben der Hauptwohnung weiteren Wohnraum anzubauen. Meistens wurde der zusätzliche Wohnraum dann aber ohnehin vornehmlich von Verwandten genutzt. Und daran hat sich bisher kaum etwas geändert.

Das Wohnungsbaugesetz definiert die Einliegerwohnung im Zweifamilienhaus auch heute noch als eine zweite Wohnung von untergeordneter Bedeutung. Das bedeutet, dass es einen Hauptwohnraum gibt, und eine Nebenwohnung. Der liegt zwar im gleichen Haus, kann jedoch unabhängig bewohnt werden.

Dies geschieht häufig auch, um durch die Mieteinnahmen die Belastung der Hausbau Kosten zu senken. Später ist die Einliegerwohnung eine tolle Gelegenheit, den erwachsenen Kindern ein eigenes Reich zu geben.

Das Zweifamilienhaus als Mehrgenerationenhaus

Modernes MehrfamilienhausIn einem Mehrgenerationenhaus wohnen – wie Du es eventuell schon ahnst – Menschen aus verschiedenen Generationen. Im Regelfall teilen sich verschiedene Familienangehörige (Großeltern, Eltern, Kinder) das Haus, in selteneren Fällen auch Freunde. Das Zweifamilienhaus ist für solch eine Konstellation ideal, schließlich haben alle Parteien einen eigenen Rückzugsort und gleichzeitig Gemeinschaftsräume wie Wohnzimmer, Küche oder den Garten.

Der größte Vorteil eines Mehrgenerationenhauses besteht für alle Bewohner darin, sich gegenseitig unterstützen und entlasten zu können. So können die Großeltern versorgt werden, die sich dann durch Hilfe bei der Betreuung der Enkelkinder revanchieren können.

Da verschiedene Generationen gleichzeitig auch verschiedene Lebensarten bedeuten, sollte im Vorfeld eine genaue Absprache getroffen werden. Denn nichts ist schlimmer, als sich ständig über eine Aufgabenteilung oder die Kindererziehung zu streiten!

Welche Vorteile hat es, ein Zweifamilienhaus zu bauen?

Das Zweifamilienhaus mit Einliegerwohnung eignet sich besonders gut für Familien, die aus dem Einfamilienhaus einfach herausgewachsen sind. Die Kinder werden irgendwann groß und beanspruchen mehr Freiraum. Teenager können jetzt erstmals das eigenständige Wohnen erproben und sind trotzdem noch sicher in den familiären Alltag eingebunden. Beim Generationenwechsel kann das Wohneigentum dann vornehmlich den Kindern und deren Familien zur Verfügung gestellt werden, während die Eltern dann in den kleineren Wohnraum wechseln.

Im Internet kannst Du Dich bei der Planung inspirieren lassen, bevor es ans Werk geht. Moderne Zweifamilienhäuser legen inzwischen Wert auf barrierefreies Wohnen, was sie zu echten Mehrgenerationenhäusern macht. Von Anfang an werden bei Planung und Bau wandelnde Bedürfnisse im Alter berücksichtigt. Wenn Du eigene Inspiration gesammelt hast, solltest Du Kontakt zu Bauträgern suchen, um in Gespräche einzusteigen und deinen eigenen Hausbau zu planen. So hat beispielsweise Viebrockhaus eine große Auswahl an Zweifamilienhäusern in verschiedenen Größen und Ausführungen.

Wenn Du ein Zweifamilienhaus baust, das aus zwei eigenständige Wohnungen besteht, bringt das ebenfalls einige Vorteile mit sich. Baugrund wird nachhaltiger genutzt, aber die Baukosten sind lange nicht so hoch wie beim Doppelhaus.Auf Dauer lassen sich auch sonstige Kosten wie Wartungskosten für Heizung oder Schornsteinfeger, aber auch Abwasserkosten einfacher teilen.

Was für eine komplett eigenständige Wohnung spricht, ist neben dem Steuervorteil mit Sicherheit, dass sie sich einfacher an Dritte vermieten lässt. Einnahmen aus Vermietung bessern nicht nur die Haushaltskasse auf, sondern können auch dabei helfen, neu erworbenes Eigentum zu finanzieren.

Unterschiede zwischen Zweifamilienhaus und Doppelhaus

Bei einem Doppelhaus handelt es sich um zwei eigenständige Einfamilienhäuser, die aneinander gebaut wurden. Jede Familie bewohnt dabei ein eigenes Haus mit eigenem Grundstück.

Bei einem Zweifamilienhaus wird sich häufig ein Hauseingang geteilt, in jedem Fall wird der Garten miteinander geteilt, so dass sich das Leben gemeinsam abspielt und eine deutlich größere Nähe gegeben ist. Deshalb sollte der Schritt in ein Zweifamilienhaus gut überlegt und geplant sein.

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