Die Beleuchtung ist ein elementarer Bestandteil, um sich Zuhause wohlzufühlen. Sei es die Bogenlampe im Wohnzimmer, die Wandleuchten im Flur oder die Deckenlampe im Keller – Licht hat einen funktionalen und dekorativen Nutzen.

Stromspartipps - Mit indirekter Beleuchtung und dimmbaren LED Leuchtmitteln kann man sehr einfach Geld sparenDie Leuchten verbrauchen allerdings auch Strom und schmälern den Geldbeutel. Wir haben deshalb nachfolgend mal einige Stromspartipps für zu Hause und zeigen dir, wie Du mit verschiedenen Stromsparkonzepten und Helferchen Energie einsparen können.

Das richtige Leuchtmittel: LED statt Energiesparlampe

Vergleicht man LED und Energiesparlampe miteinander, gewinnt auf lange Sicht die LED in punkto Energieeinsparpotential. Zwar sind LED-Leuchtmittel teurer in der Anschaffung, kompensieren dies aber mit einem geringerem Energieverbrauch. Dank des neuen Halbleitermaterials Galliumnitrid sind LEDs – gegenüber alten LEDs aus Silizium – mit der Zeit allerdings im Preis gesunken. Diese neuartigen LEDs kommen nun auf 2090 Lumen, womit die Lichtausbeute mehr als doppelt so hoch ist wie bei Silizium-LEDs. Weitere Forschungen können in Zukunft möglicherweise noch zu weiteren Kostensenkungen führen.

Hinsichtlich der Lebensdauer kann das LED abermals punkten. Während Energiesparlampen ihren Dienst etwa 8.000 – 10.000 Stunden verrichten, haben LEDs mit 15.000 – 30.000 Stunden die Nase vorn. Umgerechnet sind das bei dem LED-Leuchtmittel etwa 20 Jahre bei einer Brenndauer von drei Stunden am Tag.

Die LED Vorteile schlagen auch hinsichtlich Ihrer „Upgrade-Funktion“ und Ihrer Betriebstemperatur zu Buche. Mit Betriebstemperatur ist die Anlaufzeit gemeint, die ein Leuchtkörper braucht, um seine volle Helligkeit zu entfalten. LEDs sind auf Knopfdruck hell, Energiesparlampen benötigen hingegen eine gewisse Zeit, bis sie ihr Licht entfalten. Folglich muss die Energiesparlampe länger brennen und verbraucht somit auch mehr Energie.

Mit „Upgrade-Funktion“ ist die Möglichkeit der Dimmschaltung gemeint: viele Energiesparlampen sind nicht dimmbar. Der Dimmer ist allerdings ein sinnvoller Helligkeitsregler, mit dem zusätzlich Strom einsparen kann. Im Wohnzimmer haben wir deshalb beides kombiniert und verwenden dimmbare LED-Wandlampen.

indirekte Beleuchtung mit dimmbaren LEDs helfen beim Geldsparen
Die dimmbaren LED Wandlampen sehen nicht nur super aus, sondern helfen auch beim Stromsparen

Bewegungsmelder: Nur Licht, wenn es wirklich gebraucht wird

Bewegungsmelder sind effektive Geräte, die nicht nur außerhalb des Hauses zum Einsatz kommen sollten. Bedarfsgerecht schaltet sich die Beleuchtung nur ein, wenn der IR-Sensor (Infrarot) Bewegung im Sensorbereich erfasst.

Beispielsweise lässt sich der Bewegungsmelder sehr gut im Keller integrieren. Nur mal schnell die Kartoffeln aus dem Vorratskeller holen oder die Wäsche in den Wäschekeller ablegen – dafür braucht man kein dauerhaft eingeschaltetes Licht. Hier eignen sich stromsparende Kellerlampen mit Bewegungsmelder. Diese haben zudem den Vorteil, dass man den Lichtschalter nicht betätigen muss und somit beide Hände frei hat. Das ist komfortabel und beugt Unfällen vor, da man dank automatischer Beleuchtung nicht durchs Dunkle tappen muss.

Zwar verbrauchen Bewegungsmelder auch Strom, aber dieser Verbrauch kann durch das Stromeinspar-Potential in der Regel mehr als kompensiert werden. Wir haben bei uns beispielsweise einen Bewegungsmelder im HWR, weil man die Hände ja beim Hineintragen vom Einkauf nicht frei hat. Außerdem verwenden wir im Gäste-WC einen Bewegungsmelder, der am Licht und unserem Unterputzradio gekoppelt ist.

Dimmer: gemütliches Licht und weniger Kosten

Dimmer haben zwei Vorteile: zum einen sorgen Sie dank manuell einstellbarer Helligkeitsregulation für angenehme, feierabendliche Lichtverhältnisse und zum anderen kann man Energiekosten einsparen. Allerdings sind nicht alle LED-Leuchtmittel dimmbar, deshalb solltest Du beim Kauf auf jeden Fall darauf achten, dass das LED-Leuchtmittel als „dimmbar“ klassifiziert ist.

Denn die Steckdose liefert Wechselstrom, LEDs benötigen allerdings Gleichstrom. Die Spannungsumwandlung erfolgt durch das Vorschaltgerät, dieses sollte aber für das Dimmen konzipiert worden sein! Anderenfalls kann es zu Schäden an Leuchte, Dimmer oder beidem führen.

Dimmer haben wir im Wohnzimmer und im Badezimmer.

Smart-Home – das intelligente Zuhause: Energie sparen leicht gemacht

Die zentrale Fernsteuerung von Haushalts- und Multimedia-Geräten wird als Smart Home bezeichnet. Smart Lighting bezieht sich speziell auf die intelligente Beleuchtung, wir haben beispielsweise damit begonnen, Philips Hue im Haus zu verwenden.

Wir verwenden mittlerweile Philips Hue im Haus und steuern das Licht über die Smartphone App
In der Philips Hue App legt man einzelne Räume an und weist die Lampen zu, um diese mit einem Klick an- oder auszuschalten

Angenommen Du fährst in den Urlaub und bemerkst auf der Autobahn, dass Du das Licht in Wohnzimmer und Küche angelassen hast – 2 Wochen lang eine unnötige Beleuchtung. Sind die Lampen allerdings ins Smart Home integriert, dann kann man diese komfortabel mit Smartphone und Internet steuern und aus der Ferne ein- oder ausschalten.

Natürlich lassen sich auch andere Energiefresser im Haushalt intelligent vernetzen. So kann sich die Heizung beispielsweise automatisch bei offenem Fenster runterregulieren. Das Fraunhofer Institut ermittelte ein Einsparpotential von 8 – 19 % an Endenergie für Heizung und Trinkwarmwasser bei Smarthome-Systemen.

Stromspartipps für Zuhause - Mit energieeffizienter Beleuchtung den eigenen Geldbeutel entlasten

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