Garten Wissenswertes

Regenwasser mit Regentonne nutzen – Tipps zur richtigen Auswahl

Regenwasser mit Regentonne nutzen - Tipps zur richtigen Auswahl der Regenwassertonne

Trinkwasser ist wertvoll und nur in begrenztem Umfang auf der Welt verfügbar. Zwar ist die Erdoberfläche zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt, aber davon sind nur knapp 2,5 % Süßwasser. Die Bereitstellung von Trinkwasser wird auch in Zukunft nicht günstiger werden und je nach benötigter Menge, einen höheren Kostenfaktor für uns Gartenbesitzer darstellen.

Auf der anderen Seite fließen bei jedem Regen große Mengen Regenwasser von den Dachflächen ungenutzt in den Abfluss. Im Durchschnitt sind es in Deutschland je nach Region 700 Liter pro Quadratmeter jährlich. Eine 100 Quadratmeter große Dachfläche zum Beispiel, leitet also jährlich ca. 70.000 Liter Regenwasser ab.

Warum also das Regenwasser nicht für das Bewässern des Gartens nutzen? Wir machen dies und „sammeln“ das Wasser, welches bei unserem Gartenhaus anfällt und verwenden es unter anderem für unser Hochbeet.

Warum lohnt sich eine Regentonne?

Regenwasser ist kostenlos, was für viele der Hauptgrund ist, sich Regentonnen – auch Regenwassertank oder Regenspeicher bezeichnet – anzuschaffen. Einige gehen sogar noch weiter und denken schon beim Hausbau an eine Zisterne. Damit steht eine große Wassermenge zur Verfügung, welche sich zum Gießen und als Brauchwasser im Haus nutzen lässt. Aber selbst kleine Regenwassertonnen leisten ihren Beitrag, Wasserkosten zu senken und die Trinkwasserressourcen zu schonen.

Regenwasser hat aber noch einen Vorteil. Es entsteht durch Verdunstung, wodurch Schadstoffe und Kalk zurückbleiben. Die Qualität von Regenwasser ist also sehr hoch, wobei es aber leider nicht so bleibt. Luftverschmutzung und Schadstoffe aus der Umwelt werden von Regenwasser zum Teil wieder aufgenommen, weswegen es als Trinkwasser ungeeignet ist. Aber Pflanzen haben andere Anforderungen an ihre Wasserversorgung. Viele Pflanzen reagieren empfindlich auf den Kalkgehalt im Trinkwasser. Dieser ist bei Regenwasser nicht vorhanden. Aus technischer Sicht wäre Regenwasser übrigens auch ideal zum Waschen der Wäsche, da Kalk die waschaktiven Substanzen der Waschmittel abpuffert.

Passend dazu empfehle ich dir auch unseren Erfahrungsbericht über unsere Wasserenthärtungsanlage gegen Kalk.

Einige Pflanzen reagieren nicht nur empfindlich auf Kalk im Wasser, sondern erleiden einen regelrechten Kälteschock, wenn sie mit Wasser aus der Wasserleitung gegossen werden. Regenwasser aus Regenspeichern hat die Umgebungstemperatur, was den Pflanzen viel besser bekommt. Zusammenfassend ist Regenwasser zur Gartenbewässerung also nicht nur kostenlos, sondern auch besser!

Wir haben die Regenwassertonne hinter dem Gartenhaus versteckt und nutzen das aufgefangene Regenwasser unter anderem für unser Hochbeet

Wie groß sollte die Regentonne sein?

Prinzipiell wäre eine große Regentonne natürlich besser als ein kleines Regenfass, da sie theoretisch mehr Wasser zur Verfügung stellt. Aber größere Regentonnen sind auch teurer, nehmen mehr Platz ein und benötigen ab einem gewissen Volumen mehr Aufwand zur Aufstellung. Deshalb ist es besser, die Größe den Gegebenheiten anzupassen. Eine große Regentonne will ja auch gefüllt werden. Wer durch die Dachgröße oder die Anschlussmöglichkeiten den Regenspeicher immer nur halb voll hat, wäre auch mit einer halb so großen Tonne gut bedient gewesen.

Die meisten angebotenen Regenspeicher haben ein Volumen zwischen 200 und 300 Liter. Diese Größe hat sich für Standardgärten etabliert. Wer viel Rasen damit wässern will oder ein ambitionierter Gärtner ist, wird damit jedoch nicht hinkommen. Es gibt auch größere Tonnen, zum Beispiel 500 oder 1.000 Liter. Dazu lassen sich praktisch alle Regenwassertonnen auch miteinander verbinden, was dann die doppelte oder mehrfache Kapazität bedeutet.

Wer sich für eine Regentonne bis 300 Liter entscheidet, hat es leichter bei dem Aufbau. Denn die Bodenbelastung beträgt dann bei einer vollen Tonne nur ca. 310 kg. Eine 1.000 Liter Regentonne wiegt dagegen gefüllt schon über 1 Tonne, was auch entsprechende Vorbereitungen des Bodens verlangt.

Als grobe Berechnungsgrundlage sollte eine Regentonne das zehnfache Volumen der Dachfläche in Quadratmetern haben. Wer also nur 30 Quadratmeter Dachfläche nutzen kann, kommt mit einem 300 Liter großen Regenspeicher aus. Bei größeren Dächern sind entsprechend größere Tonnen oder mehrere kleine Tonnen angeraten. Mehrere Tonnen bieten den Vorteil, auch mehrere Fallrohre nutzen zu können. Außerdem ist es kein Nachteil, wenn an verschiedenen Seiten des Hauses eine Wasserentnahme möglich ist.

Beeinflussende Faktoren für die richtige Größe

Eine grobe Auslegung der Regentonnengröße berücksichtigt natürlich nicht alle Faktoren. Da hätten wir zum Beispiel Petrus, welcher dem Plan noch zustimmen muss. Ist er anderer Meinung, zeigt es sich in geringen Niederschlagswerten. Wenn es nicht regnet, füllt auch ein noch so großes Dach keinen Regenwassertank. Eine gute Basis bildet die regionale durchschnittliche Niederschlagsmenge. Natürlich ist damit keine Garantie auf jährlich gleiche Regenmengen verbunden.

Unser Regensammler steht hinter der Gartenhütte und ist damit nicht direkt von der Terrasse sichtbar - Gut versteckt und dennoch perfekt, um die Pflanzen damit zu gießen

Nicht alles Wasser kommt auch vom Dach in die Regenwassertonnen. Hier spielen die Dachziegel und die Verlustleistung des Regensammlers eine Rolle. Glasierte Tonziegel leiten das meiste Regenwasser in die Dachrinnen, ca. 90 %. Bei Schiefer, Beton oder unglasierten Tonziegel, sind es nur noch 80 %. Am wenigsten Regenwasser ist von bekiesten Flachdächern zu erwarten, nur noch ca. 60 %.

Neben den Dachziegeln können auch die Regensammler in den Fallrohren unterschiedliche Verlustleistungen haben. Nicht jeder in das Fallrohr eingesetzte Regensammler leitet das gesamte Wasser in den Regenwassertank um. Oft sind Regensammler für den nachträglichen Einbau schon im Lieferumfang der Regenspeicher dabei. Erfahrungsgemäß wird hier aber nicht die beste Qualität geboten. Oft lohnt es sich nachträglich einen besseren Regensammler zu besorgen. Regensammler für Fallrohre, werden übrigens auch „Regendieb“ genannt. Diebisches Gesindel ist halt überall vertreten ;-).

Welche Regentonnen gibt es?

Abgesehen von den unterschiedlichen Größen, können auch Form und Farbe sehr unterschiedlich sein. Einige haben einfach zweckdienliche Formen, andere erfüllen zudem dekorative Zwecke. So gibt es sie als schmucklose runde oder eckige Wassertanks, oder aber als optisch nachempfundene Holzfässer, Tonkrüge oder Amphoren. In der Regel steigt jedoch auch der Preis mit dem Design. Was am besten zum Haus und Garten passt ist natürlich Geschmackssache und muss jeder für sich selbst entscheiden.

Als Material wird für Regentonnen hauptsächlich Kunststoff genommen. Er lässt sich bei der Produktion in beliebige Formen pressen und hält das Leergewicht der Regenspeicher gering. Zudem lässt er sich leicht reinigen, sowie auch Löcher in Sekunden gebohrt sind. Qualität ist auch bei Kunststoffen unterschiedlich und entscheidet über die Haltbarkeit. Billiger Kunststoff senkt den Kaufpreis, kann aber schneller den Witterungseinflüssen erliegen. So werden einige Kunststoffe durch kalte Temperaturen brüchig und spröde.

Auch Lichtechtheit ist ein Qualitätsmerkmal, welches darüber entscheidet wie der Regenwassertank nach einigen Jahren aussieht. Umso größer die Regenwassertonne ist, umso mehr sollte auch auf eine gute Qualität geachtet werden. Wer sich die Regentonnen vorab ansehen kann, sollte dunklen Regentonnen mit wenig Lichtdurchlässigkeit den Vorzug geben. Durchscheinendes Licht in der Regentonne erhöht das Algenwachstum, sodass eine Reinigung öfters nötig wird.

Auch ein Deckel sollte deshalb und aus weiteren Gründen dabei sein. Der Deckel reduziert die Verdunstung des Wassers, verhindert das Eindringen von Schmutz oder Laub und hält Tiere vom Freitod durch Ertrinken ab. Wer Kinder im Haushalt hat, sollte auf jeden Fall einen verschließbaren Deckel für die Regenwassertonne haben.

Einige Beispiele von Regentonnen

Um eine Vorstellung von unterschiedlichen Regentonnen zu erhalten, findest Du nachfolgend die Amazon Bestseller.

Bestseller Nr. 1 Regentonne 210 Liter [Amphore Design] Regenfass Frostsicher aus Kunststoff - Regenwassertonne mit...
AngebotBestseller Nr. 2 REGENTONNE REGENFASS WASSERFASS REGENWASSERBEHÄLTER REGENWASSERFASS GARTENFASS Regenwassertonne...
Bestseller Nr. 3 Regenwassertonne Regentonne Regenbehälter Regentank Amphore 265L 2 Farben Wasserhahn wählbar...

Worauf bei Kauf der Regentonnen achten?

Über Größe und Design „sprachen“ wie bereits, welche natürlich eine Kaufentscheidung beeinflussen. Wer eine Regentonne ohne Podest aufstellen will, hat auch den Entnahmehahn sehr tief sitzen. Wer eine Pumpe später einbauen will, kann sich von der Höhe des Wasserhahns unbeeindruckt lassen.

Auf jeden Fall sollte die Regenwassertonne einen Deckel besitzen. Wenn nicht im Lieferumfang enthalten empfehle ich, ihn nachträglich zu kaufen oder zu basteln. Preisgünstiger sind Regentonnen mit komplettem Zubehör im Vergleich zum Einzelkauf. Nicht immer ist das mitgelieferte Zubehör jedoch von guter Qualität oder passt. Ein Regensammler oder Füllautomat muss zum Beispiel zum Durchmesser der Fallrohre passen (vorher nachmessen).

Der Kunststoff sollte mindestens UV-beständig und frostsicher sein. „Frostsicher“ ist ein dehnbarer Begriff, weswegen ich dazu rate im Winter die Regentonnen zu entleeren. Auch die Anschlüsse vom Fallrohr zur Regenwassertonne oder die Verbindungen bei mehreren Regentonnen können einfrieren und platzen.

Da Regentonnen sperrige Güter sind, gilt es die Versand- bzw. Transportkosten zu beachten. Angeliefert wird in der Regel nur bis zur Bordsteinkante. Es kann je nach Modell, etwas Hilfe weiterer Personen nötig sein.

Wo lässt sich eine Regentonne aufstellen?

Soll die Dachfläche des Hauses als Regensammler dienen, steht den Regenwassertank ideal in der Nähe des Fallrohres. Bei mehreren Fallrohren können auch mehrere Regentonnen nützlich sein. An der Hauswand ist ein guter Platz, da hier auch Sonneneinstrahlung und Witterungseinflüsse geringer sind. In der prallen Sonne erwärmt sich das Wasser stärker, wodurch es mehr Verluste durch Verdunstung gibt.

Wer seine Regentonne dezent verschwinden lassen will, kann sie auch hinter einem Strauch verstecken. Allerdings gilt es auch zu bedenken, dass eine Wasserentnahme sehr einfach funktionieren muss. Wer sich erst durch Dornenbüsche kämpfen muss, hat bald keine Lust mehr zum Gießen. Übrigens lässt sich eine Regentonne nur leer wieder umstellen, also vorher gut planen.

Der Boden muss eben sein. Steht der Regenspeicher schief, kann Wasser herauslaufen und die Regentonne sich verformen. Besonders höhere Regentonnen fallen zudem schnell um, wenn sie nicht genau gerade stehen.

Der Boden muss das Gewicht tragen können. Regentonnen bis 300 Liter können auf verdichtetem Boden oder Gehwegplatten stehen. Vorsicht bei der Aufstellung auf Rasenflächen! Diese werden durch Regen weich und können dem Gewicht langsam nachgeben.

Über 300 Liter Volumen sollte ein verdichtetes Fundament vorhanden sein. Dazu wird ca. 20 cm tief der Boden entfernt und mit einem geeigneten Gerät verdichtet (Stampfer oder Rüttelplatte). Danach wird es mit Schotter aufgefüllt, der ebenfalls nochmals verdichtet wird. Im Prinzip reicht das schon. Wer aber auf Nummer sicher gehen will, besorgt sich noch Steinplatten als Unterlage.

Wie wird die Regentonne angeschlossen?

Um an das Wasser in dem Fallrohr zu kommen, wird – wenn man es nicht so wie wir am Gartenhaus macht und das Rohr in der Tonne enden lässt – ein Regendieb bzw. Regensammler benötigt. Es gibt je nach Modell zwei Varianten der Montage.

Wir haben die beiden Fallrohre der Regenrinne vom Gartenhaus direkt in der Regentonne enden lassen, wodurch der Aufbau sehr einfach war

Am einfachsten sind die Regensammler zum Einsatz in Fallrohre zu montieren. Mit einem Kronenbohrer wird in das Fallrohr ein passendes Loch gebohrt (Bohrmaschine oder Akkuschrauber nötig). Durch das Loch wird dann eine biegsame Gummilippe geschoben, welche den Regendieb an der Stelle fixiert und das Fallrohr abdichtet. Das Wasser wird dann herausgeleitet und kann über einen Schlauch in den Regenwassertank fließen. Wichtig ist immer, den Regendieb genau auf die Höhe des Zulaufes in der Regentonne anzubringen. Der Schlauch muss ebenfalls eine gerade Linie zwischen Regentonne und Regendieb haben.

Die zweite Variante ist ein Regendieb als Fallrohrzwischenteil. Bei dieser Wahl muss aus dem Fallrohr ein Stück herausgesägt werden. Der Regendieb ersetzt das fehlende Stück und verbindet beide Fallrohrstücke miteinander. Diese Variante ist am meisten verbreitet.

Um das Wasser aus der Regentonne zu entnehmen, besitzen fast alle Regentonnen einen Entnahmehahn (Wasserhahn). Ist die Montagehöhe nicht vorbereitet oder gekennzeichnet, gilt es hier gut aufzupassen. Es lässt sich nur das Wasser über dem Montagepunkt entnehmen, der Rest bleibt in der Regentonne (Ausnahme elektrische Pumpe). Zu tief sollte der Wasserhahn jedoch auch nicht sein, sodass zumindest noch eine Gießkanne darunter passt.  Hier kann sich ein Podest sehr positiv auswirken, wenn dadurch der Regenspeicher höher steht.

Bei allen Anschlüssen ist auf Dichtringe zu achten, damit kein Wasser heraussickert. Der Verlust wäre zwar noch verkraftbar. Aber steht die Regentonne an der Hauswand und sickert munter vor sich hin, bleibt ein Schaden durch Feuchtigkeit am Haus nicht aus.

Welches Zubehör wird für Regentonnen benötigt?

Liegt kein Zubehör der Regentonne bei, ist es nachträglich zu kaufen. Das erhöht natürlich den Gesamtpreis für das „Projekt Regenwasser“. Dafür besteht aber Entscheidungsfreiheit, welche Komponenten es sein sollen.

Benötigt wird für die Regentonne ein Deckel und evtl. ein Podest. Podeste lassen sich auch selbst bauen, wobei aber Holz auf Dauer nicht die beste Materialwahl ist. Ziegelsteine oder Gehwegplatten sind besser, sofern sie auch eine gerade Ebene erzeugen.

Eine ganz wichtige Aufgabe kommt dem Regensammler oder Regendieb zu, wenn Du das Wasser aus dem Fallrohr „klauen“ möchtest. Ihn gibt es als verschiedenen Montagevarianten (siehe oben „Wie wird die Regentonne angeschlossen?“). In der Ausführung haben praktisch alle Regensammler ein Sieb, um groben Schmutz wie Blätter oder kleine Zweige auszusondern. Einige Modelle lassen sich regeln bzw. auf- und zuschalten. Andere Modelle schützen vor einem Überlaufen. Das geschieht meistens durch den Rückstau des Wassers, wenn der Regenwassertank voll ist auf dichte Verbindungen achten!

Tipp!
Viele Hersteller preisen ihre Regentonnen als frostsicher an. Grundsätzlich leidet aber jede gefüllte Regentonne, wenn gefrorenes Wasser sich ausdehnt. Um einer vorzeitigen Materialermüdung vorzubeugen ist es besser, jede Regentonne im Winter zu entleeren. Eine längere Haltbarkeit ist die Belohnung für diese „gute Tat“.

Reinigung und Wartung von Regentonnen

In der Regenwassertonne landet nicht nur das Regenwasser, sondern allerhand Schmutzpartikel vom Dach und der Regenrinne. Ein Regendieb oder Regensammler besitzt ein Sieb, welches groben Schmutz wie Blätter ableitet. Trotzdem gelangt noch genug Schmutz in die Regentonne, sodass mindestens einmal im Jahr eine Reinigung nötig wird. Wird in der Winterzeit das Wasser abgelassen, ist das ein guter Zeitpunkt dafür. Auch im Frühjahr ist die Reinigung vor der Montage möglich.

Je nach Modell kann der Regenwassertank bei der Reinigung aufrecht stehen oder sollte besser hingelegt werden. Frisches Wasser, ein grober Besen, eine Bürste oder ein Hochdruckreiniger reichen zur Reinigung aus. Haben sich hartnäckige Verschmutzungen festgesetzt, ist auch ein Spülmittel hilfreich. Mit dem Besen oder anderes Gerät werden alle Verschmutzungen gelöst und dann mit einem Schlauch herausgespült. Wichtig ist beim Einsatz von Spülmittel, dieses auch wieder restlos heraus zu spülen. Sonst wird im kommenden Jahr das Wasser in der Regentonne schnell stinken, da sich keine Bakterien zur Wasserfilterung bilden können.

Zur Wartung gehört es, das Sieb des Regendiebs im Fallrohr zu kontrollieren. Sie sind zwar so konstruiert das sie Blätter und Zweige abweisen, aber mit den Blattstengeln können sie sich dennoch leicht im Sieb verfangen. Mit der Zeit kann sich so der Durchfluss zur Regenwassertonne komplett zusetzen.

Auch die Dichtungen sollten jedes Jahr kontrolliert werden. Dichtungen werden mit der Zeit porös und dann eben undicht. Gerade ein Regenspeicher am Haus muss absolut dicht sein. Je nach Unterboden (zum Beispiel Schotter) fällt es nicht auf, wenn eine Regentonne im Boden undicht ist. Das Wasser versickert unter der Tonne direkt im Schotter und bleibt unauffällig. Wird der Regenspeicher zur Reinigung demontiert, lohnt es sich sie an einem trockenen Platz mit wenig Wasser zu befüllen. Dann zeigt sich, ob auch der Boden der Regentonne wasserdicht ist.

Beitrag auf Pinterest merken

Regenwasser mit Regentonne nutzen - Tipps für deinen Aufbau

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.