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Kobold VR300 – unser intelligenter Saugroboter im Langzeittest

Nachdem wir mit einem Saugboter Einsteigermodell getestet haben, ob ein Saugroboter überhaupt etwas für uns ist, haben wir nach etwa einem Jahr beschlossen, auf einen intelligenten Saugroboter zu wechseln.

Wir haben uns nach einiger Recherche ziemlich schnell für den Kobold VR300 von Vorwerk entschieden. Zum einen, weil wir Vorwerk noch von unseren Großeltern als DIE Staubsauger-Marke kennen, zum anderen, weil wir bereits mit dem Thermomix extrem glücklich sind. Abschließend ist der Vorwerk Saugroboter auch noch Testsieger bei Stiftung Warentest, insgesamt also einige positive Aspekte.

Transparenz (Werbung)
Im Gegenzug für unseren Testbericht haben wir den Saugroboter kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen. Damit verbunden war die Bitte, dass wir darüber berichten. Unsere Meinung wurde dadurch natürlich nicht beeinflusst, der nachfolgende Erfahrungsbericht spiegelt genau das wider, was wir bei der Verwendung über mehrere Monate erlebt haben.

Montage und Installation vom Kobold VR300 Saugroboter

Die Montage und Inbetriebnahme hätte nicht einfacher sein können – das ist schon einmal gut. Auch wenn ich sonst alle technischen Montagetätigkeiten an meinen Mann delegiere, übernehme ich diese bei Haushaltsgeräten in der Regel immer selbst. Ich kann mich da einfach ein bisschen mehr für das Thema begeistern als Christian 😉

Vorwerk Kobold VR300 - unser intelligenter Saugroboter im Langzeittest

Der Roboter wurde ausgepackt, die Schutzfolien entfernt, die Seitenbürsten montiert, der Filter eingesetzt und die Ladestation angeschlossen, damit der Kobold erst einmal vollständig aufgeladen werden kann.

Mit der Installation der App lässt sich der Staubsauger Roboter auch benennen – passend dazu haben wir ihn liebevoll „Kobby“ genannt – als Gegenstück zum Rasenmähroboter (Robby). So weiß sogar unser zweijähriges Kind immer direkt, um wen es gerade geht.

Wir haben beim Hausbau bereits die Idee gehabt, einen Saugroboter anzuschaffen und direkt unter der Treppe auf dem Flur eine Steckdose eingeplant. Der Kobold VR300 ist da ziemlich unkompliziert in den Anforderungen – dieser braucht kann 30 cm Platz über sich und jeweils 50 cm nach links und recht. Nach vorne sollte er einen Meter Freiraum haben.

Anschließend muss noch die Transportsicherung gelöst werden. Aber auch das ist wirklich simpel, sowieso ist in der mitgelieferten Anleitung alles ziemlich einfach und strukturiert auf Deutsch erklärt.

Saugroboter mit Intelligenz im Test

Der große Unterschied zu unserem Einsteigermodell ist die Systematik und Intelligenz, die der Kobold aufzeigt. Nach dem Starten des Saugvorgangs, scannt der Roboter zunächst den Raum bzw. die Umgebung. Mit einem klaren Muster durchfährt er anschließend den Wohnbereich.

Wir verwenden den Vorwerk Kobold VR300 Saugroboter seit einigen Monaten im Dauereinsatz und sind super zufrieden damit

Durch die vorhandenen Sensoren verlangsamt er vor Hindernissen die Geschwindigkeit und fährt nirgendwo gegen. Keine Kratzer und kein Umkippen an oder von Einrichtungsgegenständen.

Warum ich die App als mein wichtigstes Feature betrachte

Ein mega Feature ist die Steuerung des Kobolds per App – das ist super komfortabel und lässt sich von überall aus Starten bzw. Bedienen. Und wenn er sich festfährt und angehoben werden muss, dann erhält man direkt eine Push-Mitteilung.

Darüber hinaus hat man eine Historie und kann jederzeit nachvollziehen, welche Fläche gereinigt wurde.

In der Vorwerk App für den Staubsaugerroboter kann man nachvollziehen, wo gereinigt wurde
Saugroboter mit App - Die gereinigte Fläche vom Staubsaugerroboter kann man inklusive Historie in der App nachvollziehen

Ganz ehrlich, ein Saugroboter ist mega praktisch. Es gibt kaum etwas Schöneres als in ein sauberes Zuhause heimzukehren. Und da haben wir auch bereits den Hauptpunkt! Denn der Roboter macht nur Spaß, wenn er das Haus saugt, während man nicht da ist. Denn das Geräusch ist gleichzusetzen mit einer Dunstabzugshaube – es ist so angenehm, wenn man sie wieder ausschaltet.

Den Saugroboter lasse ich somit die obere Etage saugen, wenn ich zuhause bin, das Erdgeschoss am liebsten, wenn ich ins Büro gehe, den Zwerg zur Kita bringe oder einkaufen gehe.

Muss ich alles aufräumen bevor der Saugroboter losfährt?

Generell ist der Kobold intelligent, er kann Hindernisse um- oder überfahren. Aber um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen, räume ich zumindest das Spielzeug aus dem Weg und stelle die Stühle etwas auseinander.

Kabel und Kleidungsstücke sollten auf jeden Fall entfernt werden, damit sich der Saugroboter nicht festfährt.

Wechsel zwischen Hartböden und Teppich

Wir haben im ganzen Haus Laminat und Fliesen verlegen lassen. Aber es ist viel gemütlicher, wenn auch Teppiche im Haus liegen. Der Kobold VR300 ist da tiefenentspannt und kann sowohl die Kurzflor-IKEA Teppiche saugen als auch Laminat und Fliesen. Nur der Akku wird beim Teppich logischerweise stärker in Anspruch gekommen.

Der Vorwerk Kobold Saugroboter fährt problemlos über den IKEA Langfloor Teppich, über Fliesen und Laminat
Unser Staugsaugerroboter fährt problemlos über Laminat, Teppiche und Fliesen

Reichweite des Akkus im Test

Der Kobold VR300 kann ohne Schwierigkeiten die ganze Etage saugen. Wenn er alle Räume gesaugt hat und seine Arbeit beendet ist, fährt er automatisch zurück zur Ladestation. Unser Haus hat knapp 140 qm auf 2 Etagen verteilt. Wenn der Kobold zurück zur Basis fährt, hat er immer noch etwas restliche Akkuleistung. Für die ganze untere Etage braucht der Kobold ca. 60 Minuten.

Sollte der Akku nicht ausreichen, fährt der Saugroboter zur Basis, lädt auf und fährt automatisch wieder los.

No-Go Areas – hier darf der Roboter nicht saugen

Hast du Bereiche, die der Roboter nicht befahren oder saugen darf? Ein Beispiel könnte die Treppe sein, damit der Saugroboter nicht hinunterstürzt.

In dem Fall kannst du entweder Magnetstreifen als Begrenzung auf den Boden kleben oder über die App entsprechende Absperrlinien einzeichnen.

Der Vorwerk Saugroboter im Test - Wir sind auch nach mehreren Monaten immer noch sehr zufrieden mit dem Saugergebnis

Verschiedene Reinigungsmodi und das Saug-Ergebnis

Bei uns saugt der Kobold Staubsaugerroboter in der Regel alle Räume durch. Es gibt neben dem „normalen“ Reinigungsmodus auch noch einen ECO Modus und die Spot Reinigung, falls nur ein kleiner Bereich gesaugt werden muss.

Tja und was soll ich sagen, ich bin wirklich super zufrieden! Es bleiben nur selten kleine Stellen unberührt. Der Kobold kommt erstaunlich gut in die Ecken und die Teppiche sehen wieder aus wie „neu“. Mit Kind und Kaninchen kommt viel sichtbarer und unsichtbarer Staub und Dreck zusammen, man ist immer wieder überrascht, was sich nach dem Saugen im Filter befindet.

Und wenn es mal schnell gehen muss oder sich etwas Dreck in schwer erreichbaren Stellen gesammelt hat, haben wir ja noch unseren Dyson Akkusauger, was eigentlich die perfekte Kombination ist. Sowohl der Staubsaugerroboter, als auch der Akkusauger kommen ohne Kabel zum Einsatz.

Die neue App – super einfach zu bedienen und sehr modern

Erst vor wenigen Tagen kam die Ankündigung, dass die bisherige App abgelöst wird. Die Migration auf die neue MyKobold App war super easy und der Funktionsumfang sowie die Bedienung sind TOP. Nachdem man seine Produkte dort eingetragen hat, lässt sich auch Ersatzzubehör direkt dort bestellen – das finde ich super praktisch!

In der Übersicht innerhalb der App sieht man seine Geräte, Statistiken und kann direkt Ersatzteile bestellen
Die Optionen innerhalb der Vorwerk App für den Saugroboter sind umfangreich

Mein Fazit zum Vorwerk Saugroboter

Preislich befindet sich der Vorwerk Saugroboter im Mittelfeld, er kostet ca. 850 Euro im Onlineshop. Aber was soll ich sagen, ich liebe den Kobold! Ich möchte ihn nicht mehr hergeben. Aber ich mag ihn am liebsten, wenn ich nicht zuhause bin 😉 Dann höre ich ihn nicht und komme in ein sauberes Zuhause.

Die Leistung ist beachtlich – sowohl der Akku als auch das Saug-Ergebnis sind absolut überzeugend. Nach mittlerweile sechs Monaten im Einsatz kann ich ihn definitiv weiterempfehlen.

Kobold VR300 im Test - Ich liebe unseren neuen Saugroboter

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