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DIY-Gartenmauer – Was es beim selber bauen zu beachten gibt

Gartenmauern lassen sich aus den unterschiedlichsten Materialien selber bauen - Übersicht, Tipps und eine Checkliste

Im heutigen Gastbeitrag erklären die Experten von elbemetall.de euch und uns, was es beim Bau einer Gartenmauer zu beachten gilt – Vielen Dank dafür!


Gartenmauern können aus verschiedensten Materialien selbst gebaut werden. Die Do-it-yourself-Methode spart nicht nur einiges an Geld, sondern fördert auch das handwerkliche Geschick. Als Trennung für das Grundstück, als Sichtschutz, Hochbeet oder um eine Sitzgelegenheit zu schaffen: DIY-Gartenmauern verschönern das Außenleben der eigenen vier Wände in zahlreichen Varianten.

Der wichtigste Schritt: Die Vorbereitung

Beim Bau der Gartenmauer ist ein stabiles Fundament unabdingbar. Empfohlen wird eine Tiefe von mindestens 80 cm, da erst dann eine ganzjährige Standsicherheit der Mauer gewährleistet ist.

Bei einer Höhe bis zu einem halben Meter kann eine frostsichere Schotterschicht ausreichen. Wenn dies nicht der Fall ist, sollte betoniert werden. Die Frostschutzschicht leitet das Wasser ab und sorgt dafür, dass sich das Fundament nicht hebt. Holzpflöcke und eine straff gespannte Mauerschnur markieren den Verlauf der Mauer.

Wichtig: Vor dem Bauen sollte überprüft werden, ob es einer Genehmigung bedarf oder Auflagen eingehalten werden müssen.

Welche Materialien eignen sich für die Gartenmauer?

Prinzipiell können bei der Errichtung einer Gartenmauer jegliche Materialien verwendet werden, welche beim Bau eines Hauses ebenfalls eingesetzt werden. Von Stein über Beton bis hin zu Metall – die Mauer kann individuell gestaltet oder mit verschiedenen Materialien kombiniert werden.

Nachfolgendes sollten Sie bei den verschiedenen Materialien beachten.

Steinmauern selbst bauen

Stein, insbesondere Naturstein, ist und bleibt sehr beliebt als Material für die Gartenmauer. Bei Natursteinen soll allerdings darauf geachtet werden, dass es sich um frostsichere Steine handelt.

Steinmauern sind als Material für Gartenmauern enorm beliebt, eignen sich aber auch wie in diesem Beispiel toll für Dachterrassen

Steht das Fundament und ist es bereits mit Beton aufgefüllt, kann zum Mauern eine fertige Mörtelmischung verwendet werden. Der Mörtel wird bei der ersten Steinreihe circa fünf Zentimeter dick aufgetragen und danach wird Stein für Stein festgedrückt. Die Steine sollten sich, für eine bessere Stabilität, in den darauffolgenden Reihen überlappen. Der gleiche Vorgang kann auch bei Ziegelsteinen angewendet werden.

Gartenmauer aus Beton

Für eine Gartenmauer aus Beton benötigt es viel handwerkliches Geschick. Die Arbeit mit flüssigem Beton kann sehr aufwendig und mühsam werden. Deswegen sollten Sie es in Betracht ziehen, einen Experten zu beauftragen. Wollen Sie das Projekt allerdings selbstständig umsetzen, gehen Sie am besten in zwei Schritten vor:

  1. Wenn das das Fundament bereits steht, wird für den weiteren Verlauf eine Betonschalung gebraucht. Die Schalung muss stabil sein. Dazu benötigen Sie Pfosten, robuste Schalungsbretter, Eisenstangen und schmale Kanthölzer. Befestigen Sie die Mauerschnur an stabilen Eisenstangen. Anschließend werden Pfosten fest in den Boden geschlagen und die Bretter daran geschraubt. Für zusätzliche Stabilität stützen Sie die Bretter mit Kanthölzern Schwerlast-Winkel können ebenfalls an den Brettern befestigt werden, da frischer Beton schwer gegen die Schalung drückt.
  2. Jetzt kann der Beton im richtigen Mischverhältnis langsam eingefüllt werden. Zwischenzeitlich sollten Sie immer wieder mit einer Holzlatte oder Schaufel in den Beton stechen, um Luftblasen auflösen zu können. Ist der Beton erhärtet, können Sie die Schalung entfernen.

Do it yourself: Gabionenwand

Gabionen sind Steinkörbe, die als Gartenmauer verwendet werden.  Sie sind äußerst beliebt, weil sie einfach zu errichten sind. Gabionenkörbe werden meistens bereits vormontiert oder zum Selbstaufbau geliefert. Länge, Breite und Höhe können Sie in den meisten Fällen frei wählen. Vom Eigenbau der Gabionenkörbe wird abgeraten, da dies großes Geschick benötigt und sehr aufwändig ist.

Gabionen sind enorm beliebt, sehr einfach zu errichten und ein toller Eyecatcher als Gartenmauer oder Sichtschutz

Auf das Betonfundament kommt eine zusätzliche Schicht mit Schotter, damit die schweren Steine in den Steinkörben nicht sinken oder verrutschen. Schon jetzt können die Gabionen zusammengesetzt und der Drahtkorb mit Steinen befüllt werden. Ob Granit, Dolomit, Sandstein oder Kalkstein: Die Wahl der Steine bleibt Ihnen überlassen.

Die Alternative ­- Sichtschutz aus Metall

Metall als Material für Gartenmauern ist nicht allzu verbreitet. Allerdings ist es möglich, Betonwände mit einer Mauerverblendung aus Metall auszustatten. Hierbei können Sie auf Kupfer, Aluminium oder Zink zurückgreifen.

Handelt es sich um eine kleine Stelle und der Garten bzw. das Grundstück soll lediglich vor fremden Blicken geschützt werden? Dann eignet sich ideal ein Sichtschutz aus Metall. Sichtschutz-Elemente dekorieren den Garten und schaffen windgeschützte Plätze.

Mauerabdeckungen: Das ganze Jahr geschützt

Eine Mauer muss auch bei Regen und Schnee geschützt sein. Aus diesem Grund ist eine Mauerabdeckung für das Mauerwerk oft sinnvoll. Durch sie wird ebenfalls verhindert, dass Feuchtigkeit ins Mauerwerk gelangt. Diese Abdeckungen können aus Beton, Naturstein, Ziegel, Blech, Kupfer oder Zink bestehen. Die Mauerabdeckungen lassen sich einfach auf der Mauerkrone befestigen.

Damit die DIY-Gartenmauer gelingt: Eine Checkliste

Gartenmauern werten den Garten auf und fügen sich harmonisch in den Außenbereich ein. Damit beim Selbstbau der Gartenmauer alles gelingt, kommt hier eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten:

  • ✓ Egal, aus welchen Materialien die Mauer besteht: Nur mit einem Fundament ist sie stabil.
  • ✓ Das Fundament sollte mindestens 80 cm tief sein.
  • ✓ Eine frostsichere Schotterschicht schützt vor dem Eindringen des Wassers in das Fundament.
  • ✓ Bei Steinmauern muss darauf geachtet werden, dass die Steine versetzt angebracht werden.
  • ✓ Bei Betonmauern ist es ratsam, einen Experten zu beauftragen.
  • ✓ Gabionenkörbe werden mit individuellen Maßen geliefert und können leicht zusammengebaut werden.
  • ✓ Ein Sichtschutz eignet sich ideal für kleine Stellen sowie Plätze und wertet den Garten dekorativ auf.
  • Mauerabdeckungen sorgen dafür, dass das Mauerwerk nicht feucht wird.
  • Die richtige Beleuchtung setzt Ihre Gartenmauer noch besser in Szene.

Weitere Informationen zu Mauerabdeckungen und Mauerverblendungen aus Metall finden Sie unter www.elbemetall.de

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DIY-Gartenmauer – Was es beim selber bauen zu beachten gibt

Wir – ein junges Paar Anfang 30 aus Hamburg – hatten die Idee von der überteuerten Mietwohnung in Hamburg auf Eigentum umzusteigen. Auf unserem Blog schreiben wir seit dem über unsere Erfahrungen mit dem Hausbau und dem Leben im Einfamilienhaus mit Garten. Christian ist dabei eher für organisatorische Dinge und das "Grobe" verantwortlich, sowohl im Haus, als auch im Garten. Lene kümmert sich dabei um die Innenausstattung, Deko, Pflanzen und alles, was wir zum Wohlfühlen so brauchen :-)

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